Highlights

Was müssen eure Kundinnen und Kunden in Albanien unbedingt gesehen haben? Hier erfahrt ihr es.

Highlights

Tirana

Um die kommunistische Vergangenheit hinter sich zu lassen und das triste Erscheinungsbild zu verändern, ließ der damalige Bürgermeister und heutige Ministerpräsident Edi Rama Anfang der 2000er-Jahre die unzähligen grauen Betonfassaden in der Hauptstadt bunt anmalen. Die farbenfrohen Häuserwände sollten Hoffnung und Aufbruch signalisieren und sind heute ein Markenzeichen der Stadt. Darüber hinaus bekommt Tirana aktuell eine neue Skyline mit zahlreichen Wolkenkratzern und Hochhäusern.

Modernes Wahrzeichen ist „Tirana’s Rock“: Das 85 Meter hohe Gebäude bildet den Kopf des Nationalhelden Skanderbeg nach. Nach diesem ist auch der zentrale Platz der Stadt benannt, auf dem nicht nur sein Reiterstandbild steht, sondern sich auch wichtige Gebäude wie das Nationale Geschichtsmuseum, die Et'hem-Bey-Moschee, der Uhrturm und die Oper befinden. Während das Viertel Blloku in der kommunistischen Zeit ein abgeschottetes Wohngebiet für die Parteielite und für Regierungsgebäude war, ist es heute das angesagte Trendviertel der Stadt mit Bars, Restaurants, Cafés und Boutiquen.

Gjirokastra

Gjirokastra zählt zu den schönsten und ältesten Städten Albaniens und gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe. Berühmt ist vor allem die außergewöhnlich gut erhaltene osmanische Altstadt mit charakteristischen Steinhäusern, verwinkelten Gassen und einer mächtigen Burg, die hoch über der Stadt thront.

Den Beinamen „Stadt der Steine“ verdankt Gjirokastra den mit schweren Steinplatten gedeckten Dächern, die nicht nur das Stadtbild prägen, sondern auch das Raumklima in den Häusern regulieren. Eindrucksvoll verbindet die Stadt so architektonische Schönheit mit Funktionalität.

Butrint & Co.

Albanien besitzt ein reiches geschichtliches Erbe, das bis in die Antike zurückreicht. Entlang der Adriaküste entstanden griechische Kolonien wie Apollonia, die als wichtige Handelszentren dienten. Die Via Egnatia verband die Adriaküste direkt mit Byzanz und machte Albanien zu einer zentralen Landroute zwischen Rom und dem Osten.

Städte wie die malerisch an der Küste liegende, antike Ruinenstadt Butrint zeigen bis heute griechische, römische und byzantinische Einflüsse – alles an einem Ort. Seit 1992 zählt Butrint mit dem antiken Theater, Baptisterium, Nymphäum, der großen Basilika und der venezianischen Burg zum UNESCO-Welterbe.

Blaues Auge

Das Blaue Auge ist eine der beeindruckendsten Naturattraktionen im Süden Albaniens und ein beliebtes Ausflugsziel, etwa 20 Kilometer von dem bekannten Badeort Saranda entfernt. Die Karstquelle speist sich aus großer Tiefe und fasziniert durch ihr intensiv blaues, kristallklares Wasser, das inmitten dichter Vegetation wie ein leuchtendes Auge erscheint.

Ihre Tiefe wird auf über 50 Meter geschätzt – vollständig erforscht ist die Quelle bis heute nicht. Trotz der verlockenden Klarheit des Wassers ist das Baden verboten, um das empfindliche Ökosystem zu schützen.

Albanische Riviera

Der rund 100 Kilometer lange Küstenstreifen von Saranda, ganz im Süden des Landes, bis zum Llogara-Pass zählt zu den schönsten Landschaften des Landes. So schön ist es hier, dass sich schon Griechen, Römer und Byzantiner niederließen. Daher lassen sich Badefreuden mit dem Besuch der berühmten Ausgrabungsstätte von Butrint, UNESCO-Welterbe, verbinden.

An der Albanischen Riviera locken lange Sandstrände, romantische Badebuchten, türkisfarbenes Wasser und Küstenorte wie Saranda und Himara. Auch der Blick von der Burg auf der Halbinsel Porto Palermo übers Meer und die Küste lohnt sich.

Valbona-Nationalpark

Eingebettet in die Albanischen Alpen im Norden des Landes erstreckt sich der Valbona-Nationalpark entlang des gleichnamigen Flusses. Steile, schroffe Gipfel wechseln sich mit dichten Buchen- und Kiefernwäldern sowie weiten Almwiesen ab und bieten den perfekten Lebensraum für zahlreiche Vogelarten, Luchse, Wölfe und sogar Braunbären.

Der Nationalpark wurde 1996 gegründet und umfasst rund 80 Quadratkilometer. Zu ihm gehören auch die sogenannten „Verfluchten Berge“, die Einheimische nicht aus Aberglauben so nennen, sondern wegen ihrer wilden Schönheit und ihrer einst gefürchteten Unzugänglichkeit. Die bekannteste Wanderroute führt vom Valbona-Tal in das abgelegene Bergdorf Theth. Sie gilt als eine der schönsten Trekkingstrecken des Balkans. Trotz wachsender Beliebtheit ist die Gegend noch ursprünglich und ermöglicht authentische Einblicke in das Leben in den albanischen Bergen.