Wandern mit Hauser Exkursionen – das steckt dahinter
Auf einer Wanderreise von Hauser sind die Gäste viel zu Fuß unterwegs, das ist schon mal klar. Doch wie lange und wie anspruchsvoll eigentlich? Und wie ist das mit dem Gepäck und dem Übernachten? Hier erfahrt ihr, wie das Wanderkonzept von Hauser Exkursionen aussieht.
Das Wichtigste vorab: Auf den Wanderreisen von Hauser Exkursionen geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das genussvolle Eintauchen in Natur und Landschaften. Für jedes Fitnesslevel gibt es die passende Reise, sportlich aktiv sollten idealerweise jedoch alle Interessierten sein.
Auf einer Wanderreise starten die Hauser-Gruppen von einem Standpunkt bzw. einer Unterkunft aus, zu dem/der spätestens am Abend wieder zurückgekehrt wird. Im Gegensatz dazu geht es beim Trekking von einer Etappe zur nächsten und das über mindestens drei Tage hinweg, ohne motorisierte Transfers zwischendurch.
Fünf Schwierigkeitsgrade
Um eure Kundinnen und Kunden optimal zu beraten, orientiert ihr euch am besten an den fünf Schwierigkeitsgraden, die sowohl für Wander- als auch für Trekkingreisen gelten. Die Höhenmeter sind jeweils als Maximum im Auf- und Abstieg dargestellt.
- Schwierigkeitsgrad 1 – leicht: max. 3-stündige Gehzeit und/oder max. 400 Höhenmeter. Diese Touren eignen sich für Einsteiger und erfordern nur ein geringes Maß an Fitness und Ausdauer. Die Gäste begehen befestigte breite Pfade und einfache Wege.

- Schwierigkeitsgrad 2 – moderat: max. 5-stündige Gehzeit und/oder max. 800 Höhenmeter. Diese Touren eignen sich für Interessenten mit einer guten Gesamtkonstitution. Sie benötigen ein durchschnittliches Maß an Fitness und Kondition. Die Gäste begehen überwiegend feste Wege und Pfade ohne alpine Schwierigkeiten.

- Schwierigkeitsgrad 3 – mittelschwer: max. 7-stündige Gehzeit und/oder max. 1200 Höhenmeter. Diese Touren eignen sich für Personen mit guter Kondition und Fitness sowie einer gesunden Gesamtkonstitution. Die Gäste wandern auf Wegen, Pfaden und Steigen. Gelegentliche weglose oder geröllige Passagen können Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.
- Schwierigkeitsgrad 4 – anspruchsvoll: max. 9-stündige Gehzeit und/oder max. 1500 Höhenmeter. Diese Touren eignen sich für erfahrene Wanderer und Bergsteiger. Die Gäste benötigen eine sehr gute Kondition und Konstitution. Lange Tagesetappen erfordern manchmal mentale Stärke und Durchhaltevermögen. Steile und unwegsame Passagen sollten für die Teilnehmenden kein Problem darstellen. Sie bringen Erfahrung im alpinen Gelände mit und beherrschen die technischen Anforderungen (tourspezifisch).

- Schwierigkeitsgrad 5 – sehr anspruchsvoll: mehr als 9-stündige Gehzeit und/oder max. 1500 Höhenmeter. Diese Touren eignen sich für sportliche Bergsteiger. Sie benötigen eine hervorragende Kondition, mentale Stärke sowie Durchhaltevermögen. Die Gäste haben Erfahrung und Routine im hochalpinen Gelände, beherrschen Pickel- und Steigeisentechnik und die jeweils erforderlichen Sicherungstechniken.
Fitnesscheck per Fragebogen

Wichtig für eure Beratung: Rund 80 % der Hauser-Reisen zählen zu den Levels 1 bis 3, sind also leicht bis mittelschwer. Genau diese Reisen sind auch gut geeignet für den Verkauf im Reisebüro. Ab dem Schwierigkeitsgrad 3 senden wir den Reisegästen, ggf. über euer Reisebüro, zusammen mit der Buchungsbestätigung einen umfangreichen Fragebogen zu ihrer Gesundheit und ihrem Fitnesslevel zu, den sie ausgefüllt an uns zurücksenden.
Das jeweilige Produktmanagement wertet die Angaben aus und stimmt je nach Ergebnis mit euch das weitere Vorgehen ab. Falls wir aufgrund der Auswertung zu dem Schluss kommen sollten, dass sich der Interessent möglicherweise überschätzt, würden wir in Rücksprache mit euch eine kostenlose Umbuchung anbieten. Dies kommt allerdings nur in Ausnahmefällen vor.
Unterwegs in einer kleinen Gruppe
Auf den Wanderreisen sind in der Regel maximal zwölf Gäste und eine speziell für Aktivreisen ausgebildete Reiseleitung dabei, die sich im Land bestens auskennt und den Gästen auch seine Kultur näherbringt. Die Hauser-Reiseleiterinnen und -Reiseleiter werden regelmäßig geschult, etwa in Erster Hilfe, Höhenmedizin, Gruppendynamik oder Führung.

Unterwegs haben die Wanderer nur einen Tagesrucksack auf dem Rücken. Das restliche Gepäck bleibt im Hotel oder im Bus oder wird vorab zur nächsten Unterkunft befördert. Übernachtet wird in guten Hotels, authentischen Lodges, Zeltcamps oder anderen landestypischen Unterkünften – je nach Reiseziel. In der Regel ist eine Vollverpflegung von Frühstück bis Abendessen im Preis enthalten. Dabei probieren die Gäste die Küche des Landes und lernen die lokale Esskultur kennen – denn Reisen geht immer auch durch den Magen.
Außerdem wissenswert:
Bitte beachtet, dass unsere Aktivreisen für Menschen mit Mobilitätseinschränkung leider nicht geeignet sind.
Der neue Hauser-Katalog 2026 bündelt fast ausschließlich leichte bis mittelschwere Touren. Den Großteil der anspruchsvolleren Wander- und Trekkingreisen findet ihr online auf www.hauser-exkursionen.de.
