Klein und nachhaltig: Agriturismo und Albergo Diffuso
Hauser Exkursionen engagiert sich seit Jahrzehnten für nachhaltigen Tourismus. Auf Sardinien bedeutet das unter anderem, dass die Gäste vor allem in kleinen familiengeführten Unterkünften in Dörfern bzw. auf dem Land übernachten. Auf den Tisch kommen regionale Spezialitäten.
Marco und Loris, die Besitzer des Agriturismo Fattoria delle Tartarughe begrüßen die Gäste der Hauser-Reise „Sardinien – Unbekannte Wanderpfade im Süden“ persönlich und zeigen ihnen stolz die Unterkunft. Der Bauernhof bei Sinnai im Süden Sardiniens ist nicht unbedingt ein typischer Agriturismo, aber Tiere gibt es hier jede Menge. Während die meisten Agriturismi, die Hauser Exkursionen für seine Gruppen auf Sardinien nutzt, Bauernhöfe sind, die Gästezimmer anbieten und dabei aber weiterhin Landwirtschaft betreiben, stehen bei der Fattoria delle Tartarughe die Tiere im Vordergrund. Es gibt natürlich Hühner und Ziegen, aber die Hingucker sind eher Pfaue, Papageien, Kronenkraniche und die vielen Schildkröten („tartarughe“), die das Gelände mit seinem hübschen Garten bevölkern. Marco bringt Erfahrungen als Zoologe mit und hat ein wahres Tierparadies geschaffen!
Übernachtungen in Agriturismi, die meist nur über wenige Gästezimmer verfügen, kann Hauser seinen Gästen nur deshalb anbieten, weil die Gruppen sehr klein sind. Auf der oben genannten Reise sind maximal acht Teilnehmer dabei; der Agriturismo Fattoria delle Tartarughe verfügt über sieben hübsche, liebevoll und bunt gestaltete Gästezimmer: Passt!
Nachhaltig genießen
Die Gäste, die nach ihren Wanderungen viel Hunger mitbringen, essen in den Agriturismi auch gleich zu Abend. Hier kommen vor allem regionale Produkte, oft aus eigener Herstellung und manchmal auch nach ökologischen Kriterien produziert, auf den Tisch.

„So fördern wir die regionale und nachhaltige Landwirtschaft und stärken dörfliche Strukturen auf dem Land. Und das ist ganz im Sinne unseres Engagements für nachhaltigen Tourismus, der bei uns seit Jahrzehnten großgeschrieben wird“, sagt Kim Ascher, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Hauser Exkursionen.
Wiederbelebung kleiner Orte
Die Hauser-Gäste übernachten auf Sardinien nicht nur auf Bauernhöfen, sondern manchmal auch in sogenannten Alberghi Diffusi. Bei dieser Art von Unterkunft sind die Gästezimmer im Ort auf verschiedene historische Häuser verteilt. Dieses Konzept wurde auf Sardinien erfunden und dient der Belebung kleinerer Orte, die oft von Abwanderung betroffen sind. Von Hauser genutzte Alberghi Diffusi liegen in Santu Lussurgiu, einem kleinen Ort im Westen Sardiniens, und in Orroli im Südosten der Insel. Gegessen wird natürlich auch hier gemeinsam vor Ort, sei es in einem Restaurant, das zum Albergo Diffuso gehört, oder einer Trattoria im Dorf, die sich über die zusätzlichen Gäste freut.

Die Übernachtungen in Agriturismi und Alberghi Diffusi tragen dazu bei, dass ländliche und dörfliche Strukturen gestärkt und regionaler Landbau gefördert werden. Außerdem kommen die Hauser-Gäste so in den Genuss von Spezialitäten der Region, wie selbstgemachte Nudeln, Spanferkel oder den traditionellen Myrtelikör „Mirto di Sardegna“. Und Sie können mit den Einheimischen in Kontakt kommen und sich mit ihnen über deren Alltag austauschen. Eine echte Win-win-Situation!
Außerdem wissenswert
Seit 2012 ist Hauser Exkursionen offiziell mit dem TourCert-Siegel für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung im Tourismus zertifiziert.

Für die bei Reisen inkludierten Flüge leistet Hauser Exkursionen einen finanziellen Klimaschutzbeitrag. Dieser fließt in ein Projekt von atmosfair in Indien. Die durch die Flüge freigesetzten Treibhausgas-Emissionen werden dadurch zwar nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert.