Highlights
Was müssen eure Kundinnen und Kunden in Marokko unbedingt gesehen haben? Hier erfahrt ihr es.
Marrakesch
Für Touristen zählt die „rote Stadt“, deren Stadtmauern und historische Gebäude aus rotem Lehm und Sandstein erbaut wurden, zu den Top-Attraktionen Marokkos. Herz der Stadt ist der „Platz der Gehenkten“ Djemaa el-Fna, wo Gaukler, Schlangenbeschwörer, Straßenköche und Musiker um die Aufmerksamkeit der Besucher buhlen (immaterielles UNESCO-Welterbe).

Einen Kontrast dazu bilden die Szeneviertel Guéliz und Hivernage in der Neustadt, die während der französischen Kolonialherrschaft erbaut wurden. Boulevards mit schicken Läden, zeitgenössischen Kunstgalerien und sehr guten Restaurants zeigen das moderne Gesicht der Stadt.
Fes
Die Königsstadt gilt als das geistige und kulturelle Zentrum Marokkos. Die Medina ist eine der größten zusammenhängenden Altstädte der Welt und UNESCO-Welterbe. In ihrem dichten Labyrinth aus Gassen bestimmen Souks, Werkstätten, Koranschulen und Moscheen den Alltag.


Berühmt sind die Gerbereien von Fes, in denen Leder bis heute nach traditionellen Methoden gefärbt wird. Religiöses und geistiges Zentrum der Stadt sind die al-Qarawiyyin-Moschee und die ihr angeschlossene gleichnamige Universität.
Chefchaouen
Ein echter Hingucker ist die nordmarokkanische Stadt Chefchaouen mit ihren blau gestrichenen Häusern, Gässchen, Treppen und Plätzen. Als zentraler Orientierungspunkt dient die Kasbah, eine Festung aus dem 15. Jahrhundert mit Museum und Garten.

Von den höher gelegenen Vierteln eröffnen sich weite Blicke auf die Stadt und das umliegende Rifgebirge – besonders bei Sonnenuntergang bieten sich spektakuläre Fotomotive.
Essaouira
Die 85.000-Einwohner-Stadt am Atlantik gilt als Marokkos schönste Küstenstadt und zugleich erste Adresse für Künstler aus aller Welt. Jimi Hendrix, Bob Marley und Peter Gabriel zählten und zählen zu den renommierten Gästen. Wer durch die Medina (UNESCO-Welterbe) schlendert, begegnet unzähligen Galerien und Ateliers für Holzschnitzereien, Malerei, Fotografie und zeitgenössische Kunst.

Eine nordafrikanische Megaparty verspricht das jährlich im Frühsommer stattfindende Gnaoua-Musikfestival. Die langen Sandstrände und kalten Atlantikwellen eignen sich übrigens weniger für Badeurlauber, sind dafür aber das perfekte Revier für Surfer und Kitesurfer.
Sahara
Die Wüste, die sich im Südosten des Landes befindet und rund 60 Prozent des Staatsgebietes ausmacht, zählt zu den spektakulärsten Landschaften Marokkos und ist das vielleicht beeindruckendste Highlight für Touristen.

Besonders bekannt ist das Dünengebiet Erg Chebbi bei Merzouga mit seinen vom Wind geformten Sandbergen. Unvergesslich sind die Übernachtungen in Wüstencamps, Sonnenuntergänge in den Dünen und der klare Himmel voller funkelnder Sterne.
Todra- und Dades-Schlucht
Die beiden Schluchten zählen zu den spektakulärsten Landschaften im südlichen Atlasgebiet. In der leicht zugänglichen Todra-Schlucht liegen die bis zu 300 Meter hohen, senkrechten Felswände stellenweise nur wenige Meter auseinander.

Sie ist bei Wanderern, Fotografen und Kletterern gleichermaßen beliebt. Die Dades-Schlucht ist in eine dramatische Berglandschaft mit bizarren Felsformationen eingebettet. Die berühmten Serpentinenstraßen eröffnen tolle Panoramablicke.